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Material & Pflege

Baumwolle

Baumwolle ist eine reine Naturfaser, die aus den Samenhaaren der Baumwollpflanze gewonnen wird. Die Samenhaare, die die typischen Büschel in den Früchten der Pflanze formen, sind zwei bis fünf Zentimeter lang und werden zu dünnen Fäden gesponnen. Baumwolle ist mit seinen vielen positiven Eigenschaften die beliebteste Naturfaser der Deutschen. Sie ist saugfähig, luftdurchlässig, kratzt nicht, kann mit hohen Temperaturen gewaschen sowie gebügelt werden und auch mehrmalige Waschgänge können ihr nichts anhaben. Baumwolle ist sehr strapazierfähig wodurch die Nutzungsdauer von Baumwollkleidung deutlich länger ist als bei anderen Fasern.

Bio-Baumwolle mit GOTS Zertifikat

Mit einem Anteil von 50% ist Baumwolle weltweit die wichtigste Naturfaser für die Textilproduktion. Dabei ist der Anbau von Baumwolle durch den hohen Wasserverbrauch und durch Einsatz von Chemikalien gegen Schädlinge keinesfalls umweltfreundlich. Darum verwenden wir für einen immer größer werdenden Teil unserer Kollektionen GOTS zertifizierte Bio-Baumwolle. GOTS steht für „Global Organic Textile Standard“ und ist ein weltweit führender Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern, worunter Bio-Baumwolle. Die hohen ökologischen Ansprüche reichen von einem kontrolliert biologischen Anbau, über eine nachhaltige Produktion ohne Giftstoffe, bis hin zu besonderen Anforderungen an das Verpackungsmaterial. Außerdem beinhaltet der Standard auch soziale Kriterien, wie beispielsweise faire Arbeitsbedingungen.

Pflegetipps

  • Baumwolle kann bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Achten Sie jedoch immer auf das Pflegeetikett mit der Waschempfehlung.

  • Lassen Sie Baumwollkleidung nach dem Waschgang nicht unnötig lang in der Waschmaschine liegen, das erschwert das Bügeln.

  • Trocknen Sie Textilien nicht in der prallen Sonne, um Ausbleichen der Farben zu verhindern.

Viskose

Viskose ist eine natürliche Kunstfaser. Als Grundmaterial wird Cellulose aus Holz oder Bambus verwendet, welche durch chemische Prozesse zu einem Garn umgewandelt wird.

Viskose ist ein beliebtes Material, weil es die guten Eigenschaften von natürlichen und synthetischen Fasern kombiniert. Sie ist feuchtigkeitsabsorbierend und atmungsaktiv und eignet sich hervorragend für den Druck von vielfarbigen Motiven und Mustern. Im Materialmix mit Elastan entstehen wunderbar weiche Jerseystoffe, die sich besonders für unsere figurnahen Kleider mit Stretch-Effekt eignen. In reiner Form oder in Kombination mit Polyamid verwenden wir Viskose für Kleidungsstücke von fließender Qualität, die locker um den Körper fallen.

Pflegetipps

  • Beachten Sie die Hinweise auf dem Waschetikett des jeweiligen Kleidungsstückes.

  • Waschen Sie Viskose kalt mit der Hand oder in der Waschmaschine im Feinwaschprogramm mit niedrigen Temperaturen.

  • Verwenden Sie kein Bleichmittel.

  • Reiben oder bürsten Sie den Stoff nie im nassen Zustand, das kann die Fasern beschädigen.

  • Viskose kann bei falscher Pflege 4-8% eingehen. Nach dem Waschen sollten Sie Ihr Kleidungsstück in feuchtem Zustand vorsichtig in Form bügeln oder vorsichtig in Form ziehen. So erhält der Stoff wieder die ursprüngliche Form.

  • Trocknen Sie Viskose an der frischen Luft aber nicht in der Sonne.

Tencel

Sie ist robust und weich zugleich: Die Faser Lyocell, die unter dem Markennamen Tencel bekannt ist. Sie wird aus Cellulose aus FSC (Forest Stewardship Council) zertifiziertem Eukalyptusholz aus nachhaltiger Forstwirtschaft gewonnen und ist biologisch abbaubar. Gegenüber anderen Cellulose-Fasern wie Viskose gilt der Herstellungsprozess aufgrund des umweltschonenden Lösungsmittels und eines geschlossenen Stoffkreislaufs als deutlich weniger umweltbelastend.

Tencel steht bekannt für eine seidig glatte Oberfläche, die nicht knittert, und für seine kühlende Wirkung. Darüber hinaus ist die Tencel-Faser saugfähig, reißfest und dadurch besonders langlebig.

Pflegetipps

  • Tencel ist ein feiner Stoff und bedarf besonderer Pflege. Achten Sie immer auf das Pflegeetikett mit der Waschempfehlung.

  • Verwenden Sie Feinwaschmittel und schleudern Sie auf niedriger Zahl.

  • Behandeln Sie Tencel so vorsichtig wie echte Seide, dann werden Sie sehr lange viel Freude mit dem Kleidungsstück haben.

Polyester & Polyamide

Polyester und Polyamide sind synthetische Chemiefasers auf Mineralölbasis. Bei der Herstellung werden Polyethylenterephthalat (PET) durch das sogenannte Schmelzspinnverfahren zu Fasern gesponnen. Daneben kommen PET auch zur Herstellung von Plastikflaschen und Folien zum Einsatz.

Polyester hat zu Unrecht einen schlechten Ruf. Durch verbesserte Techniken und Produktionsverfahren hat sich die Qualität von Polyester in den letzten Jahren enorm verbessert. Wir schätzen die Kunstfaser für seine positiven Eigenschaften. Polyester ist pflegeleicht, formbeständig, farbecht, trocknet schnell und knittert nicht. Darüber hinaus sind Polyesterfasern sehr robust und werden Sie lange Freude haben an der Kleidung.

Recycelter Polyester

Polyester ist nicht biologisch abbaubar, allerdings kann man ihn gut recyceln. Darum verwenden wir in den letzten Jahren immer mehr recycelten Polyester aus PET-Flaschen. Die Flaschen werden in Nord-Italien gesammelt, gereinigt und in einem mechanischen Prozess zerkleinert, sodass Polymere aus 100% recyceltem Polyester entstehen, die sich für das Verspinnen eignen. Bei der Herstellung wird neben dem Recycling auch auf einen geringen Energie- und Wasserverbrauch, sowie eine transparente Lieferkette Wert gelegt. Unsere Lieferanten für Stoffe aus recycelten PET-Flaschen sind NewLife und REPREVE.

Pflegetipps

Wolle ist eine natürliche Tierfaser und bezeichnet vor allem die weichen Haare des Fells, die durch Scheren oder Kämmen von verschiedenen Tierarten gewonnen werden. In der Bekleidungsindustrie wird hauptsächlich die Wolle von Schafen verwendet. Während des Spinnens werden die Fasern miteinander verzwirnt. Durch die starke Kräuselung der Wollfasern wird viel Luft zwischen den einzelnen Fasern eingeschlossen, wodurch die isolierende Wirkung entsteht. Unsere körpereigene Wärme wird reflektiert und ein kuschelig warmes Gefühl entsteht. Wolle ist atmungsaktiv, wasserabstoßend, isoliert und knittert nicht. Darüber hinaus ist sie schmutzabweisend und muss nur selten gewaschen werden.  

Pilling

Als Pilling bezeichnet man die Knötchenbildung auf der Oberfläche von Textilien, die durch die Herauslösung einzelner Fasern entsteht. Pilling ist eine natürliche Folgeerscheinung starker Reibung, die weder eine Qualitätsminderung noch einen Mangel des Produkts darstellt.

Pflegetipps

  • Damit Sie so lange wie möglich Freude an Ihrem Kleidungsstück aus Wolle haben, sollten Sie es so wenig wie möglich waschen. Oft reicht es aus das Kleidungsstück an der frischen Luft zu lüften. Das funktioniert am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit.

  • Möchten Sie Wolle doch waschen, empfehlen wir Handwäsche oder das Wollwaschprogramm Ihrer Waschmaschine.

  • Schleudern Sie Ihre Wollsachen nicht, sondern trocknen Sie sie liegend auf einem Frotteehandtuch.

Allgemeine Tipps: so bleibt Ihre Kleidung länger schön

Weniger häufig waschen

Viel Kleidung landet bereits nach einmaligem Tragen in der Waschmaschine ohne wirklich schmutzig zu sein. Hat die Kleidung keine Flecken, reicht es aus die Sachen eine Nacht auf dem Balkon an der frischen Luft zu lüften. Sie können Kleidung auch im Badezimmer dämpfen, wenn Sie ein heißes Bad oder eine heiße Dusche nehmen. Alternativ dazu können Sie sich auch einen Dampfreiniger kaufen, die es auch in kleinen, handlichen Formaten gibt.

Reduzieren Sie die Dosis Waschmittel

Für Waschmittel gilt: weniger ist mehr! Denn zu viel Waschmittel ist nicht gut für die Wäsche und die Waschmaschine. Bei Überdosierung kann es zu Rückständen auf der Kleidung kommen, die gerade bei dunklen Textilien sichtbar sind. Durch zu viel Waschmittel entsteht viel Schaum, den die Maschine mit viel Wasser wegspülen muss - das kostet mehr Energie und der Wasserverbrauch steigt. Nicht gerade umweltfreundlich also.

Wollprogramm statt Handwäsche

Waschen Sie empfindliche Wäsche lieber mit der Hand als in der Waschmaschine? Dann ist Vorsicht geboten! Denn oft wird zu heiß gewaschen oder die Kleidung zu stark beansprucht durch Wringen oder Kneten. Die Reinigung beim Wollwaschgang ist in den meisten Fällen viel sanfter für empfindliche Fasern. Das Programm wäscht auf niedrigen Temperaturen und schleudert mit geringen Umdrehungen.

Schweißgeruch mit Essig bekämpfen

Kennen Sie das? Ihr Lieblings-Shirt kommt frisch aus der Wäsche und beim Anziehen merken Sie, dass es immer noch nach Schweiß riecht? Der Grund dafür sind hartnäckige Bakterien, die sich in den Textilien festsetzen. Aber keine Sorge, mit einem einfachen Hausmittel sagen die dem unangenehmen Geruch den Kampf an. Weichen Sie Ihre Kleidung in einer Schüssel mit Wasser und Essig im Verhältnis von ca. 3:1 für ein bis zwei Stunden ein. Geben Sie das Kleidungsstück danach in die gewohnte Wäsche.

Häufige Waschsymbole und ihre Bedeutung

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